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http://www.teltarif.de/arch/2008/kw26/s30373.html
Nach o2: Auch E-Plus sperrt Sprach-Chat-Lines
Auch vistream-Kunden sind betroffen 23.06.2008
Nach o2 hat nun auch E-Plus die Anwahl von Rufnummern einiger Sprach-Chat-Systeme im deutschen Festnetz gesperrt. Betroffen davon sind wie bei dem Münchner Mitbewerber nicht nur Kunden mit einer Handy-Flatrate, sondern alle Nutzer einer SIM-Karte im E-Plus-Netz. Anstelle der gewünschten Chat-Line ertönt lediglich eine Ansage, der zufolge die gewählte Nummer aus dem E-Plus-Netz nicht zu erreichen sei.
Betroffen von der Sperre sind auch Kunden des virtuellen Netzbetreibers vistream, der die Funkmasten von E-Plus mitnutzt. Aus dem vistream-Netz ist die Ansage, die anstelle des gewünschten Dienstes zu hören ist, besonders verwirrend. Hier hören die Kunden nämlich den Hinweis, die gewählte Nummer sei zurzeit nicht vergeben.
o2 hat die Rufnummern nicht völlig gesperrt, sondern die Anwahl lediglich limitiert. Hin und wieder gelingt die Anwahl, ansonsten ist anstelle einer Ansage lediglich ein kurzes, schnelles Besetzt-Zeichen zu hören. Tests der teltarif.de-Redaktion haben gezeigt, dass es bei T-Mobile und Vodafone bislang keine Sperren oder Begrenzungen gibt.
Pressestelle bestätigt Sperre
Die E-Plus-Pressestelle bestätigte gegenüber teltarif.de die Sperrung, erklärte aber weiter, man habe nur einige Rufnummern vorübergehend gesperrt, die besonders oft frequentiert wurden. Andere Einwahlnummern - teilweise auch der gleichen Chat-Systeme - seien weiterhin erreichbar.Wie die Pressestelle weiter erläuterte, habe der Netzbetreiber einen starken Verkehrsanstieg zu den betroffenen Nummern festgestellt. Man sei nun eingeschritten, um die Netzqualität nicht zuletzt für diejenigen Kunden zu sichern, die ihren Mobilfunk-Anschluss im normalen Rahmen und für reguläre Anrufe nutzen.
Netzüberlastung in Ballungsräumen
In der Tat zeigten auch Tests der teltarif.de-Redaktion, dass insbesondere E-Plus zu Spitzenzeiten in Ballungsräumen mit Kapazitätsengpässen zu kämpfen hat. Zwar hat der Betreiber einen umfangreichen Ausbau seines Netzes angekündigt. Allerdings sind solche Netz-Erweiterungen oft nicht kurzfristig machbar.
Ein weiterer, von den Netzbetreibern nicht bestätigter Grund für die Sperre dürfte die Tatsache sein, dass Nutzer von Chat-Lines oft überdurchschnittlich lange telefonieren, so dass die Mischkalkulation für Flatrate-Tarife nicht mehr aufgehen.
In den letzten Monaten sind die Preise für Handy-Flatrates weiter gefallen. So bietet o2 als Test für drei Monate den Genion-L-Tarif zum Monatspreis von 5 Euro an. Der E-Plus-Ableger Base hat die WebEdition für 10 Euro monatliche Grundgebühr im Programm. Bei beiden Tarifen sind neben netzinternen Gesprächen auch die Anrufe ins deutsche Festnetz inklusive.
http://www.teltarif.de/arch/2008/kw15/s29536.html
E-Plus bestätigt Kündigungen bei Internet-Flatrate
Inhaltsverzeichnis:
1. E-Plus bestätigt Kündigungen bei Internet-Flatrate
2. Kündigungen erfolgten ohne vorherige Ermahnung
Am Samstag berichteten wir darüber, dass E-Plus einigen Nutzern der Base-Internet-Flatrate den Vertrag vorzeitig gekündigt hat. In einem Gespräch mit teltarif.de bestätigte der Düsseldorfer Mobilfunk-Netzbetreiber heute die Kündigungen. Dabei machte das Unternehmen keine Angaben dazu, wie viele Kunden aus welchen Gründen vorzeitig gekündigt wurden.
E-Plus beruft sich bei den Kündigungen auf seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen, gegen die die betroffenen Kunden verstoßen hätten. Wer seine Online-Flatrate "privat und im üblichen Rahmen" nutze, habe nicht mit einer Kündigung zu rechnen, so die Pressestelle. Dabei wurde allerdings offen gelassen, was bei E-Plus noch unter den Begriff "üblicher Rahmen" fällt und wo den Kunden die Kündigung droht.
Laut Pressestelle keine Willkür
Eine Willkür bei den Kündigungen habe es nicht gegeben. Dennoch ist offenbar nicht das verbrauchte Datenvolumen allein ausschlaggebend. So berichten Nutzer in verschiedenen Online-Foren von Kündigungen, obwohl sie monatlich deutlich weniger als 10 GB Datenverbrauch hatten, während andere Kunden bislang keinen blauen Brief bekommen haben, obwohl sie ein Vielfaches dieser Datenmenge verbrauchen.
Unter die von den AGB ausgeschlossene missbräuchliche Nutzung fällt nach E-Plus-Angaben unter anderem das Aufrechterhalten einer Online-Verbindung über mehrere Tage und die permanente Datenübertragung. "Jede in Art und Umfang unübliche Nutzung, die das E-Plus (UMTS) Mobilfunknetz stört oder die Aufrechterhaltung der Dienstequalität im Netz grob beeinträchtigt", sei gemäß AGB unzulässig, wie es auch im Kündigungsschreiben wörtlich heißt.
Ebenfalls unzulässig ist nach Angaben der Pressestelle die Nutzung der Internet-Flatrates für Gateways. Welche Gateway hier konkret gemeint sind und inwieweit Kunden damit gegen die Nutzungsbestimmungen verstoßen, konnte E-Plus allerdings nicht benennen.
VoIP-Nutzung ist auch offiziell verboten
Offiziell ausgeschlossen ist lediglich die Voice-over-IP-Nutzung. Diese untersagen auch die anderen deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber den Nutzern ihrer Datentarife. Allerdings ist es unklar, ob hier bei E-Plus möglicherweise nur VoIP-Provider ausgeschlossen werden, die das SIP-Protokoll verwenden. Mit Skype, das für seine Chat- und Telefondienste auf ein properitäres Protokoll setzt, hatte E-Plus zum Vermarktungsstart seiner Flatrate sogar eine offizielle Kooperation.
Kündigungen erfolgten ohne vorherige Ermahnung
Unverständnis zeigten betroffene Kunden nicht zuletzt, weil ihnen die Kündigung ohne vorherige Ermahnung, dass E-Plus mit dem Nutzungsverhalten nicht einverstanden ist, ausgesprochen wurde. Abzuwarten bleibt, ob es sich um eine einmalige Kündigungswelle handelt oder ob E-Plus demnächst weitere Internet-Flatrate-Kunden kündigt.
E-Plus startete seine mobile Internet-Flatrate am 1. September 2005. Damals mussten die Kunden mindestens 39,95 Euro für den Tarif zahlen. Seit Januar 2006 ist der Tarif auch bei Base erhältlich - für 25 Euro im Monat. Zunächst gab es bei Base die Internet-Flatrate aber nur als Option zu einem Sprachtarif.
Inzwischen kann der Online-Tarif auch einzeln bestellt werden. Das kostet sowohl bei E-Plus, als auch bei Base 25 Euro im Monat und ist somit deutlich günstiger als zum Start vor knapp drei Jahren. Dadurch fallen die Einnahmen für den Netzbetreiber weg, mit denen er vorher kalkulieren konnte.
So gesehen ist es sicher nachvollziehbar, dass E-Plus versucht, die Notbremse zu ziehen, wenn sich der Tarif für das Unternehmen nicht mehr rechnet. Allerdings wäre es fair, transparente Tarifbedingungen zu veröffentlichen, anstatt undurchsichtige Kündigungen mit fadenscheinigen Begründungen auszusprechen.
Alternativen für bisherige Base-Nutzer
Base-Internet-Nutzer, denen der Vertrag gekündigt wurde, haben inzwischen weitere mobile Internet-Flatrates zur Auswahl. Bot E-Plus lange Zeit als einziger Netzbetreiber einen Pauschaltarif für die mobile Internet-Nutzung an, so zogen die beiden großen Anbieter T-Mobile und Vodafone inzwischen nach.
Allerdings ist die Flatrate in den D-Netzen noch deutlich teurer als bei E-Plus. Sowohl T-Mobile, als auch Vodafone berechnen 34,95 Euro monatliche Grundgebühr. Dazu kommen bei beiden Anbietern noch die Kosten für einen Sprach- oder Datentarif, auf den die Option gebucht wird.
Außerdem bekommt man zwar eine echte Flatrate und diese bietet sogar Übertragungsraten von bis zu 7,2 MBit/s, während im E-Plus-Netz derzeit maximal 384 kBit/s angeboten werden. Dafür steht die volle Bandbreite nur bis zu einem Übertragungsvolumen von 10 GB im Monat zur Verfügung. Danach surfen T-Mobile-Kunden mit maximal 64 kBit/s, bei Vodafone ist es mit 53 kBit/s noch etwas weniger. Erst zu Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums wird die volle Geschwindigkeit wieder freigeschaltet.
o2 als einziger Netzbetreiber noch ohne Flatrate
Lediglich im o2-Netz gibt es noch keine Internet-Flatrate, sondern als größtes Datenpaket einen Tarif mit 5 GB monatlichem Inklusivvolumen. Diese Option kostet 25 Euro im Monat und ist mit Sprach- und Datentarifen kombinierbar. Dabei kann auch der grundgebührfreie Tarif Genion S ohne Handy gewählt werden.
http://www.teltarif.de/arch/2009/kw07/s32992.html
Netzbetreiber bezieht zur Sperre verschiedener Einwahlnummern Stellung 12.02.2009
Wie berichtet hat E-Plus den Zugang zu weiteren Rufnummern im deutschen Festnetz gesperrt. Davon betroffen sind unter anderem Einwahlnummern zu Calling-Card-Plattformen, als auch Konferenz-Systeme. Anstelle der gewünschten Verbindung hören die Anrufer lediglich eine gebührenfreie Ansage, der zufolge die gewählte Nummer aus dem E-Plus-Netz nicht erreichbar sei.
Während wir auf eine Stellungnahme der E-Plus-Pressestelle noch immer warten, erhielten Leser inzwischen eine schriftliche Information zu dieser Problematik von der Kundenbetreuung des drittgrößten deutschen Mobilfunk-Netzbetreibers. Im der teltarif.de-Redaktion vorliegenden Schreiben heißt es wörtlich, "ein extrem hohes Verkehrsaufkommen zu einigen deutschen Festnetznummern" führe "zu Überlastungen zwischen dem E-Plus-Netz und Festnetzanbietern".
Überlastung der Netzübergänge als Grund für die Sperre?
Wie es im Schreiben weiter heißt, sah sich E-Plus wegen der angeblichen Überlastung gezwungen, den Zugang zu Rufnummern einiger Anbieter einzuschränken, um - so wörtlich - "den normalen Netzbetrieb" nicht zu gefährden. Schon im vergangenen Jahr hatte E-Plus die Einwahlnummern einiger Sprach-Chat-Lines gesperrt. Während im Schreiben an die Kunden von einer Einschränkung die Rede ist, sind die betroffenen Rufnummern in der Praxis aus dem E-Plus-Netz nicht mehr erreichbar.
Auch o2 hatte im vergangenen Jahr damit begonnen, Festnetz-Einwahlnummern für Calling-Cards, Chats oder Radio via Telefon zu limitieren. Dabei waren und sind die betroffenen Rufnummern aus dem o2-Netz jedoch zumindest hin und wieder erreichbar. Ansonsten ist ein Besetztzeichen oder eine "tote Leitung" zu hören.
Laut E-Plus "einvernehmliche Lösung" mit Anbietern angestrebt
E-Plus kündigt gegenüber den betroffenen Kunden an, mit den jeweiligen Anbietern eine einvernehmliche Lösung zu suchen. Wie diese aussehen könnte, verrät der Netzbetreiber jedoch nicht. Allerdings heißt es im Schreiben, es könne unter Umständen einige Wochen dauern, bis die Lösung gefunden sei. Bis dahin könne E-Plus die Rufnummern nicht wieder freigeben.
In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwieweit dem Netzbetreiber wirklich an einer Lösung gelegen ist, die den Kunden die Anwahl der von ihnen genutzten Dienste wieder ermöglicht. Zumindest einige der schon im Sommer letzten Jahres gesperrten Rufnummern sind auch heute noch nicht wieder aus dem E-Plus-Netz erreichbar. Inwieweit E-Plus hier versucht hat, einvernehmliche Lösungen im Interesse der Kunden herbeizuführen, ist nicht bekannt.
http://www.teltarif.de/o2-festnetznummer-flatrate-berechnet/news/34955.html
Trotz Flatrate: o2 berechnet Festnetznummern mit 9 Cent pro Minute
Betroffen sind bislang offenbar Callingcard-Einwahlnummern 14.07.2009
16:17
Im vergangenen Jahr hat o2 damit begonnen, die Anwahl einiger Festnetznummern zu limitieren bzw. zu sperren. Seitdem können Kunden im o2-Netz einige Callingcard-Einwahlnummern, Telefonkonferenz- und Chat-Systeme oder auch Dienste wie Phonecaster nicht mehr oder nur noch nach etlichen Anwahlversuchen erreichen.
Einige Anbieter sind nach der Sperre auf neue Festnetznummern ausgewichen, die jedoch zumindest teilweise nach kurzer Zeit ebenfalls gesperrt oder limitiert wurden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der jeweilige Kunde eine Handy-Flatrate nutzt oder ohnehin einen Minutenpreis für Telefonate ins Festnetz zahlt. Betroffen sind neben Original-o2-Kunden auch Nutzer von Discounter-SIM-Karten von Anbietern wie Tchibo oder Fonic.
E-Plus war Vorreiter für Zusatzkosten trotz Flatrate
In der vergangenen Woche berichteten wir darüber, dass die E-Plus-Marke Base künftig die Anwahl bestimmter Festnetznummern mit 6 Cent pro Minute berechnen will - obwohl der Kunde einen Tarif mit Flatrate für Gespräche ins Festnetz nutzt. Betroffen sein sollen hier laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen "Dienste, in deren Rahmen eine weitere, andere als die Telekommunikationsdienstleistung erbracht wird."
Während E-Plus diese Regelung heimlich, still und leise zum 1. März für Neukunden eingeführt hat, startet o2 nun offenbar mit einer ähnlichen Regelung. Leserhinweisen zufolge ist bei der Anwahl bestimmter Callingcard-Einwahlnummern nun der Hinweis zu hören, es handele sich um "kein Standard-Inlandsgespräch". Kunden mit Flatrate sollen daher für die Verbindung 9 Cent pro Minute zahlen und für o2-o-Kunden greife der Kosten-Airbag nicht.
Berechnung laut Ansage bereits ab dem Freizeichen
Wir haben eine Callthrough-Einwahl im Ortsnetz Nürnberg getestet und tatsächlich eine entsprechende Ansage vor Gesprächsbeginn erhalten. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Anwahl mit einer Vertrags- oder Prepaidkarte erfolgte. Die Ansage ist für den Anrufer noch kostenlos, die Berechnung startet jedoch laut Ansage bereits mit dem Freizeichen, nicht erst zu Gesprächsbeginn. Im Gegensatz zur AGB-Änderung bei E-Plus sind von der Tarifierung einiger Festnetznummern für o2-Flatrate-Nutzer offenbar auch Kunden in bestehenden Verträgen betroffen.
Die Berechnung der Anwahl einiger Festnetznummern trotz gebuchter Handy-Flatrate löst zumindest bisher nicht die im vergangenen Jahr eingeführten Sperren und Limitierungen ab, wie sich in einem weiteren Test mit bereits seit geraumer Zeit gesperrten Rufnummern gezeigt hat. Eine Stellungnahme der o2-Pressestelle steht noch aus.



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